
Vergangenen Samstag Nachmittag empfingen die Frankfurt Redbacks die Stuttgart Emus im Frankfurter Ostpark.
Das Spiel was in den vergangenen Saisons immer ausgeglichen und deswegen voller Spannung und Intensität ausgetragen wurde begann bereits vor Spielbeginn mit einem bösen Omen auf Seite der Redbacks. Bereits gegen 13 Uhr waren doppelt so viele Emus wie Redbacks im Ostpark und der Strom aus dem Süden schien nicht abzubrechen.
Eilig geführte Telefonate einiger Redbacks erreichten immerhin dass das Spiel nicht wie bereits einige male in dieser Saison „forfeit“ gewertet werden musste und die Redbacks mit 12 +1 Spieler antreten konnten. 12 Spieler wurde von der AFLG als Minimum Anzahl an Spielern festgelegt um eben dieses „forfeit“ also eine Wertung mit 80 zu 0 Punkten zu vermeiden. Somit konnten die Emus auf 8 die Redbacks nur auf einen Auswechselspieler zurückgreifen.
Den wenigen Spielern zum trotz starteten die Redbacks enorm stark und führten bereits nach wenigen Minuten mit 2 zu 0 Toren Vorsprung. Auch im 2. und 3. Viertel konnten sich die Redbacks weiter absetzten und gewannen den Punkten nach jedes dieser Viertel. Unglaublich stark aufspielend war einmal mehr Matthias Klusemann der in geschätzten 5 min 3 Tore und somit 18 Punkte für die Redbacks erzielte. Arsalan Moradi-Chargari mit 2 und Chris Glanz mit einem Tor Steuerten den Rest der Frankfurter Punkte bei.
Leider begannen bereits zum Ende des dritten Viertels die Probleme. Den Redbacks ging einfach die Puste aus. Immer öfter hörte man von verschiedenen Ecken des für 24 Feldspieler sehr großen Feldes Schmerzverzerrtes Geschrei. Doch nicht harte Tacklings oder sonstige Fremdeinwirkung war schuld an dieser Geräuschkulisse sondern schlicht Krämpfe. Mit nur einem Auswechselspieler bestückt konnte die Bank leider nicht die dringend benötigte Pause bieten die einige Redbacks bitter nötig hatten. Somit mussten sich die verletzungsbedingt Pausierenden Spieler Sam Dawkins und Dan Williams, die die Trainerrolle übernommen hatten, hart zeigen und konnten nur einigen wenigen Redbacks eine kurze Pause gönnen.
Das letzte Viertel blieb für die Redbacks Torlos und somit verloren Sie auch das Spiel mit 6.4.40 zu 9.5.59 Punkten.
Erstaunlicherweise sah man nach dem Spiel keinen einzigen Redback der auch nur im geringsten unzufrieden mit der Leistung des Teams war. Wahrscheinlich weil die Redbacks gegen die Emus eine sehr starke wenn nicht sogar die stärkste Teamleistung der Saison zeigten.
Wenn es jetzt noch möglich wäre neue Spieler zu Gewinnen wäre nächste Saison sicher einiges mehr möglich als in dieser eher dunkel verlaufenden Saison 2011.
Somit bleiben jetzt noch ein Auswärtsspiel in Hamburg und ein Heimspiel gegen München am 10.09.11 um neuen Interessierten Spielern eine Möglichkeit zu geben sich dieser Sportart zu nähern.